Zuerst die Aufteilung abstimmen
Welche Gruppen sinnvoll sind, hängt vom Song und vom gewünschten Eingriff ab. Stimme die Aufteilung vor dem Export mit dem Mastering-Engineer ab. Für unser Mastering-Angebot klärst du diese Fragen direkt mit Lars vom Artifact Studio.
Gemeinsamer Start, vollständiges Ende
Exportiere alle Stems mit demselben Startpunkt. Nur so lassen sie sich beim Import ohne Verschieben korrekt übereinanderlegen. Berücksichtige am Ende auch Hallfahnen und Delays. Verwende für alle Dateien dasselbe vereinbarte Format, dieselbe Samplerate und dieselbe Wortbreite.
Effekte und Summenbearbeitung
Ob Effekte in den Gruppen enthalten oder separat geliefert werden, sollte vorher geklärt sein. Achte besonders auf gemeinsam genutzte Effektwege und Sidechains: Beim Solo-Export kann sich deren Verhalten ändern.
Auch ein Kompressor oder Limiter auf der Summe reagiert auf einzelne Gruppen anders als auf den vollständigen Mix. Deshalb ergibt die Summe separat exportierter Stems nicht zwangsläufig denselben Klang wie dein bearbeiteter Stereo-Mix. Besprich den Umgang mit der Summenbearbeitung, statt sie pauschal zu entfernen oder auf jede Gruppe einzeln anzuwenden.
Kontrolle vor der Übergabe
- Importiere die exportierten Dateien in ein leeres Projekt.
- Lege sie am gemeinsamen Startpunkt an und höre sie zusammen ab.
- Prüfe Timing, fehlende Effekte, Ausklänge und auffällige Pegeländerungen.
- Lege deinen Stereo-Referenzmix bei, damit deine Klangvorstellung nachvollziehbar bleibt.
Benenne die Dateien eindeutig, etwa „Songtitel_Vocals.wav“ und „Songtitel_Drums.wav“. Vereinbare den Übertragungsweg direkt mit Lars; über das Website-Formular werden keine Audiodateien hochgeladen.
Häufiger Fehler
Stems erst nach einem festen Schema zu exportieren und danach nach den Anforderungen zu fragen, verursacht oft unnötige Arbeit. Eine kurze Abstimmung vorher spart einen zweiten Export.
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